Wilde Schönheiten im Freilandmuseum

Birne, LPV Mittelfranken

Ein Jahr lang hat die Fotogruppe „Kunsthaus Reitbahn 3“ alte Birnbäume mit der Kamera begleitet. Die Aufnahmen dokumentieren die Einzigartigkeit dieser Bäume. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken, des Kulturforum Ansbach e.V. und den Birnenfreunden in Stadt und Landkreis Ansbach entstand daraus die abwechslungsreiche Ausstellung „Wilde Schönheiten“ mit rund 30 Fotos und Thementafeln. Neben eindrucksvollen Bildern vermittelt sie auch viel Wissenswertes rund um die
Birne. Die Ausstellung ist vom Donnerstag, 7. Oktober bis 12. Dezember 2021 im Bauernhaus aus Zirndorf im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim zu sehen. Sie ist täglich von 9 – 18 Uhr zugänglich, ab November gelten verkürzte Öffnungszeiten.
Die ungewöhnliche Mischung aus Kunst, Natur und Kultur stellt die Schönheit und die Einzigartigkeit der alten, fränkischen Birnbäume in den Mittelpunkt. Sie bieten nicht nur einen beeindruckenden Anblick, sondern sind auch aus ökologischer Sicht wertvoll, denn der Erhalt der Fruchtriesen leistet einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Vielfalt.
 

Das Fränkische Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim wurde am 10. Juli 1977 gegründet und am 4. Juli 1982 eröffnet. Das Museum präsentiert die gesamte fränkische Region: Ober-, Unter- und Mittelfranken.
Auf dem 45 ha großen Gelände (entspricht einer Größe von 56 Fußballfeldern) stehen 125 historische Gebäude, deren Anzahl stetig erweitert wird. Derzeit werden das spätmittelalterliche Badhaus aus Wendelstein (Lkr. Roth) und die Synagoge von 1740 aus Allersheim (Lkr Würzburg) wiederaufgebaut. Die Sammlung des Museums umfasst 150.000 Objekte aus der Alltags-, Bau-, Religions-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des ländlichen, dörflichen und kleinstädtischen Lebens.
1975 wurde der Förderverein Fränkisches Freilandmuseum e. V. gegründet, der seitdem das Museum sowohl ideell als auch materiell unterstützt. Derzeit zählt er 4.000 Mitglieder:innen.
Rund 190.000 Besucher:innen zählt das Museum seit vielen Jahren im Schnitt. Im vergangenen Jahr sind Besucherzahlen wegen des Corona-Lockdowns stark zurück gegangen.


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