Viel gelaufen am Dummets

"Es läfft was am Dummets" - das Motto wurde auch 2018 wieder mit Bravour im Rahmen des Holzweg-Aktionstages umgesetzt. Zum 20. Mal fand das traditionelle Dummetsweiherfest im Westen der Stadt Erlangen statt. Auch heuer waren mehrere hundert Besucher am Rande der Mönau unterwegs um sich über die Natur vor ihrer Haustüre zu informieren. Das Programm war wie gewohnt bunt, Der Schäfer schur seine Schafe in Windeseile, beim Keschern konnten die Kinder viele kleine Wasserbewohner entdecken, das Melken konnten die Besucher am Gummi-Euter von Kuh Molli lernen und die Falknerin erntete bewundernde Blicke bei ihrer Vorführung. Die Muttis und Papis vom Stadt-Land-Kindergarten kümmerten sich dagegen um das leibliche Wohl der Gäste. Karin Klein-Schmidt (LPV) bot eine "Sand-Tour" über den Sandmagerrasen an, bei der die Teilnehmer die Pflanzen der "Fränkischen Wüste" kennenlernen konnten. Die Organisation übernahm auch in diesem Jahr Dagmar Rouette von der Natuschutzwacht.

Vor 20 Jahren haben die damalige Stadträtin Helga Steeger und Naturschutzwächterin Dagmar Rouette diesen Aktionstag ins Leben gerufen. Unterstützt werden sie bei der Organisation fast genauso lang von Dr. Klaus Michel von der Geschichtswerkstatt Büchenbach. 1996 wurde der Holzweg von der Stadt Erlangen als Geschützter Landschaftsbestandteil (LB) ausgewiesen. Heute ist Karin Klein-Schmidt vom Landschaftspflegeverband federführend bei der Organisation beteiligt. Mit dem Fest soll die Sensibilität für das einmalige Stück Natur auf der Sandachse erhöht werden. 1995 wurde das Gebiet von der Stadt Erlangen unter Naturschutz gestellt.


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© Landschaftspflegeverband Mittelfranken